App Archive - QUIZmag: Individuelle Rätsel erstellen lassen https://www.quizmag.de/tag/app/ Popkulturrätsel für coole Köpfe! Tue, 10 Nov 2020 11:01:11 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.quizmag.de/wp-content/uploads/2017/08/iOS-Icon-125x125.png App Archive - QUIZmag: Individuelle Rätsel erstellen lassen https://www.quizmag.de/tag/app/ 32 32 Music Puzzle: Finde den richtigen Mix https://www.quizmag.de/music-puzzle-finde-den-richtigen-mix/ https://www.quizmag.de/music-puzzle-finde-den-richtigen-mix/#respond Tue, 28 Nov 2017 13:33:57 +0000 https://www.quizmag.de/?p=3525

Der mexikanisch-amerikanisch-französische(!) Indie-Entwickler TagWizz hat mit „Music Puzzle“ ein interessantes neues Mobile-Spiel auf den Markt geworfen. Dabei müsst ihr echte und mehr oder weniger bekannte Songs, die durcheinander gekommen sind, zurecht mixen. Das bedeutet: Einzelsegmente den richtigen Instrumenten zuordnen und sie in die korrekte Reihenfolge bringen.

„You’ve never played a game like this one. Music Puzzle is a unique gaming experience, where you arrange songs from famous artists around the world. Each puzzle reflects a part of a song and contains various tracks representing different instruments.“

Dabei werden die Songs stückweise erarbeitet. Beginnt das zunächst klassisch mit Kollege Beethoven und lediglich einer geringen Anzahl an Instrumenten, die zudem einem recht klaren Klangmuster folgen, wird es immer komplexer und schwerer auseinander zu halten.

Dafür gibt es kleine und große Hilfen. So könnt ihr euch den Originalsong vorsepielen lassen, zu bestimmten Takten springen und einzelne Tonspuren stummschalten (leider nur beim eigenen Vorspielen, nicht beim Originalsong). Des Weiteren könnt ihr für euch definitiv korrekt platzierte Elemente fixieren, bekommt Bescheid, wie viele insgesamt und ob eine Reihe korrekt gebildet wurden und mittels Boni könnt ihr euch auch Tipps anzeigen lassen, solltet ihr mal komplett verloren sein.

Das tritt dann doch schneller auf, als einem lieb ist. Gerade die Limitierung von Zügen macht es einem schwer, dazu klingen fortlaufende Drum-Spuren ungemein gleich und gleichen einem Glücksspiel beim Setzen und zwischendrin gibt es „Blindrunden“, in denen die Akustikwellen nicht zu sehen sind und man rein nach Gehör spielen muss. Das ist alles irgendwie noch okay, wäre die Spielleitung mittels Audio- und Schriftkommentaren nicht so ungemein nervig. Was als Tutorial beginnt, wird zu einem sich stets wiederholenden virtuellen Schulterklopfen und Aufbauen, das man nicht ernst nehmen kann.

Vorteilhaft ist, dass man das Spiel kostenlos antesten kann. Allerdings gibt es so nur eine überschaubare Anzahl an Songs bzw. Parts derer zu spielen. Danach wird zur Kasse gebeten, was z.B. im Fall von James Blunts „Beautiful“ schon mal glatt 3,99 Euro bedeutet. Das kann auf Dauer also ein recht teurer Spaß werden.

Ich finde das Konzept aber ungemein interessant und auch wenn die Steuerung und Umsetzung sicher noch etwas holprig ist, sollte man es auf jeden Fall mal antesten, wenn man Musikfan ist. Notfalls legt man es halt wieder weg, sobald man alle kostenlosen Parts gemeistert hat. Auch das schlägt schon einmal die ein oder andere Stunde Zeit tot.

Aktuell könnt ihr „Music Puzzle“ gratis (und in deutscher Sprachausgabe) für iOS und Android herunterladen. Mehr Informationen gibt es theoretisch auf der offiziellen Website, die aktuell aber noch recht rudimentär ausfällt. Abschließend noch der offizielle Trailer zum Spiel:

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Interaktive Wimmelbildsuche: „Hidden Folks“ https://www.quizmag.de/interaktive-wimmelbildsuche-hidden-folks/ https://www.quizmag.de/interaktive-wimmelbildsuche-hidden-folks/#comments Wed, 27 Sep 2017 14:36:13 +0000 https://www.quizmag.de/?p=2802

Mal ein kleiner Spiele-/App-Tipp von mir. Ja, ich weiß, ich bin ein halbes Jahr zu spät dran mit diesem Spieletipp – aber damals war QUIZmag.de halt noch gar nicht live. Und vielleicht geht es euch ja auch so, dass ihr bisher noch nicht über „Hidden Folks“ gestolpert seid. Wenn ja – schaut euch das Spiel unbedingt an! Es ist mit so viel Liebe gestaltet und die perfekte moderne Variante des altbekannt und allbeliebten Wimmelbildes.

„Search for hidden folks in hand-drawn, interactive, miniature landscapes. Unfurl tent flaps, cut through bushes, slam doors, and poke some crocodiles! A strip of targets shows you what to look for. Tap a target for a hint, and find enough to unlock the next area.“

Interaktive Wimmelbilder

Tatsächlich habe ich für diese Seite bereits seit einer Weile das Vorhaben, eigene Wimmelbilder zu erstellen. Aber das ist eben verdammt aufwendig und benötigt Zeit. Daher kann ich nur allzu gut nachvollziehen, wie viel Energie Adriaan de Jongh und Sylvain Tegroeg in „Hidden Folks“ gepackt haben müssen. Etliche ungemein kleinteilige Welten laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Und natürlich zum Finden (um genau zu sein: 155 Dinge)…

Handgezeichnet und mundgeblasen

Dabei imponiert mir vor allem, dass alles handgezeichnet ist. Das sieht man einigen Bewegungen auch an, was aber absolut kein Problem, sondern eher charmanter Nebeneffekt ist. Was ich immer wieder super finde: Sämtliche (über 1.100!) Sound-Effekte sind selbstgesprochen. Das mag für Außenstehende etwas seltsam wirken, wenn man selbst reihenweise auf Wüstenkakteen drückt und eine Kaskade des „Ouch!“ und „Ahhh!“ lostritt. Im Spielgeschehen selbst wirkt es aber ungemein harmonisch und lustig. Dazu gibt es allerlei kleine Interaktionen, die man lostreten kann – und teilweise auch muss, damit das Gesuchte zum Vorschein kommt.

Ich habe das Spiel noch nicht durch aber bereits ein paar Stunden meiner Zeit investiert. Bisher hatte ich kein tragisches Frusterlebnis, weil ich etwas partout nicht finden konnte. Größtenteils geben die kleinen Beschreibungstexte Hinweise und notfalls kann man auch ins nächste Level fortschreiten, wenn man mal eine Sache nicht entdeckt hat.

Alle weitere Informationen zum Spiel könnt ihr bei genauem Hinschauen unter HiddenFolks.com entdecken. Kaufen und Spielen kann man für 7,99 Euro bei Steam oder für 4,49 Euro in iOS (Android soll bald folgen). Ich habe die Mobile-Variante getestet, die mit Touch-Bedienung wunderbar funktioniert und man kann sich auch herrlich in eine Ecke im Zimmer oder Bus damit verkriechen. Lediglich die Bildratio könnte am Desktop angenehmer da großflächiger sein.

4,49 und mehr Euro sind natürlich nicht wenig für ein kleines Mobile-/Indie-Spiel, aber ich finde, dass es jeden Cent wert ist. Es steckt verdammt viel Liebe im Spiel und man hat einfach so viel zu entdecken. Die Welten wirken trotz minimalistischer Darstellungsweise lebendig, originell und verspielt. Wer Walter schon zu oft gefunden und die Wandspielchen in der Kinderarztpraxis bereits im Blindflug auswendig auseinander nimmt, der sollte „Hidden Folks“ eine Chance geben. Ich suche dann mal weiter…

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